
Die Unglückschronik der Zeppelinluftschiffe ist groß, größer als die eines anderen Typs. Mit dem am gestrigen Freitag vernichteten Marine-Luftschiff "L 2" ist die Zahl derjenigen Zeppelin-Luftschiffe, die durch Unglücksfälle vernichtet worden sind, auf zehn angeschwollen, die sich auf einen Zeitraum von sieben Jahren verteilen.
|
16. Januar 1906
|
Das erste war der "LZ 2", dereinem Sturm im Allgäue zum Opfer fiel, ihm folgte am
|
|
4. August 1908 |
der "LZ 4", der bei Echterdingen vernichtet wurde, dann am
|
|
25. April 1909 |
der "LZ 5", der bei Weilburg verunglückte.
|
|
28. Junii 1910 |
Im Teutoburger Walde strandete das Delag-Luftschiff "Deutschland", kurze Zeit darauf, am
|
|
15. September 1910 |
verbrannte der "LZ 6" in seiner Halle zu Baden-Oos.
|
|
Mitte Juni 1912 |
verbrannte der "LZ 8" in der Halle
zu Friedrichshafen fast vollständig.
Dann erfolgte erst nach längerer
Pause, am
|
|
19. März d. J. |
die Katastrophe des Luftschiffes "Ersatz Z II" in Karlsruhe und am
|
|
9. September 1913 |
die Vernichtung des Marine-Luftschiffs "L 1" in der Nähe von Helgoland, bei den Manövern der Hochseeflotte in der Nordsee.
|
|
17. Oktober 1913 |
Jetzt ist das zweite Marine-Luftschiff "L 2" der Zerstörung anheimgefallen.
|
  |
Graf von Zeppelin und seine Luftschiffe
|